Seit 1.10.21 verstärkt Klaus Sczesny das Team der Gasthausmission. Er ist für uns kein Unbekannter, denn als langjähriges Mitglied ist er der Gasthausmission eng verbunden und "kennt den Laden". Hier finden Sie ein erstes Portrait:

Willkommen in der Berliner Gasthausmission. Können Sie sich bitte kurz vorstellen:

Ja, vielen Dank. Und vielen Dank für den leichten Start. Also - mein Name ist Klaus Sczesny, ich bin 67 Jahre, Witwer und mittlerweile in Ruhestand. Studiert habe ich Betriebswirtschaft. Die jüngste Station in meinem Berufsleben war die Leitung der Verpflegung in den Hoffnungstaler Stiftungen. Dort sind fast alle Facetten der Gastlichkeit zu finden: ein Hotel, Cafés, Kiosk, Restaurants und die Gemeinschaftsverpflegung für fast zweitausend Menschen. Hier, wie in allen Bereichen, gibt es die gleiche Verantwortung: Wertschätzung der Kunden und Gäste, Führung der Mitarbeiter, Achtung der Lebensmittel als Mittel zum Leben und nicht zuletzt der wirtschaftliche Erfolg.

Was sind Ihre Aufgaben in den nächsten Monaten?

Selbstverständlich werde ich mich erstmal in die bestehende Arbeit einfädeln. Dazu werde ich die Mitglieder und Partner besuchen und kennen lernen. Dabei möchte ich erfahren, „Wo drückt der Schuh“ und wie können wir unterstützen. Aktuell und ganz praktisch gilt es, die Organisation des Weihnachtsempfangs und der nächsten Events vorzubereiten. Besonders bedeutsam ist das anstehende Jubiläum 125 Jahre Berliner Gasthausmission im nächsten Jahr.

Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für die Branche?

Die Pandemie ist eine Zäsur und eine neue Herausforderung in fast allen Ebenen. Zum Beispiel der Erfolg der Lieferdienste, Übernachten per Airbnb, Personalmanagement usw. Oder die Frage, ob und wie man mit Nachhaltigkeit Geld verdienen kann. Das sind nur einige Stichworte, denen wir uns stellen müssen.
Wir von der Gasthausmission können dabei ein ethisches Fundament an die Seite stellen. Zum Beispiel mit dem erfolgreichen „WERTENAVI“ für Auszubildende, Erfahrungsaustausch oder die Strategie, wie man mit Werten erfolgreich führen kann.
Hier will und kann ich mich mein Wissen und meine Erfahrungen gerne einbringen.

Was treibt Sie an?

Motor und Richtschnur meines Handelns ist die Botschaft von Jesus Christus: Gottes Liebe zur Welt und zu den Menschen. Und das kann jeder in seinem Alltag ganz praktisch umsetzten. Mein Maßstab ist die Antwort auf die Frage: „Was dient der Sache, was dient dem Menschen?“ Das ist manchmal leichter gesagt als getan. Aber gemeinsam schaffen wir das!

Vielen Dank, Klaus Sczesny. Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit!